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CVP Cham - Wahlen 2010
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Für den Kantonsrat

Georges Helfenstein-Gretener
(bisher)

Georges Helfenstein
Geburtsdatum
1965
Lebensform
Verheiratet mit Lisa
3 Kinder Philipp, Desirée, und Géraldine
Ausbildung
Dipl. Dachdeckerpolier
Berufliche Tätigkeiten
Unternehmer im Dachdeckergewerbe
Weitere Tätigkeiten
Präsident Gewerbeverein Cham
Mitglied gemeindlicher Ad-Hoc-Kommissionen
Mitglied Ambassador-Club Zug Land
Ehrenmitglied SSV Cham-Ennetsee
Das will ich als Kantonsrat erreichen:
Ich setze mich weiterhin für gute Rahmenbedingungen des Gewerbes, sowie für die aktive Ausbildungspolitik in der Berufsbildung ein.

Bildungs- und Familienpolitik müssen so ausgerichtet werden, dass die ganze Gesellschaft davon profitieren kann.

Mein weiteres Ziel ist, die laufende Raumplanung mit den Schwerpunkten öffentlicher- und privater Verkehr umzusetzen.

Hobbies
Gemütliches Zusammensein, Motorradfahren, Jassen und Schiesssport.
 

Mit viel Freude und Engagement möchte ich mich wie bisher für Sachpolitik zum Wohle unserer Gesellschaft einsetzen. Als Arbeitgeber liegen mir die Wirtschaft und damit auch die soziale Sicherheit, Arbeits- und Ausbildungsplätze sehr am Herzen. Verantwortung übernehmen heisst auch, gemeinsam Ziele zu setzen, daran zu arbeiten und schliesslich auch zu erreichen.

Eine gesunde Entwicklung für unsere Gemeinde und für unseren Kanton kann nur erreicht werden, wenn wir alle mit Respekt unsere Aufgaben angehen, Herausforderungen anpacken und sachliche Lösungen vorantreiben.

Ich bin gerne bereit, dies weiterhin mit Ihrer Unterstützung zu tun.
Meine Meinung
Schulhaus Hagendorn - Fragwürdige Behauptungen aus der Vergangenheit

Im der kürzlich unter dem Titel „SVP Aktuell“ erschienenen Ausgabe listet Herr Bär verschiedene Entscheide aus der Vergangenheit auf.
Als Mitglied der Ad-hoc Kommission für die Sanierung und Neubau des Schulhauses muss ich mich aber entschieden wehren gegen verschiedene Unterstellungen.
Das Architekturbüro, die Bauleitung, der Gemeinderat von Cham und unsere Kommission haben in dieser Sache und unter schweren Bedingungen sehr gute Arbeit geleistet. Nicht zu vergessen sind die Schulleitung, Lehrer und Schulkinder, welche fast zwei Jahre mit Baulärm, Staub und Umzug von Schulräumen belastet waren. Gerade aber für Kinder ist es sicher spannend gewesen, zu schauen, wie so eine Baustelle funktioniert.
Dass die Baukosten höher ausgefallen sind, als das erste Projekt, stimmt. Herr Bär gibt selber die Antwort: Im ersten Projekt war nicht von MinergieP Eco die Rede, die Mehrzweckhalle war noch nicht Bestandteil einer grösseren Sanierung und der Umbau Trakt 2 und 1 nicht so intensiv vorgeplant.
Die Antwort, wie teuer ein Neubau gekommen wäre, ist uns Herr Bär aber schuldig geblieben. Zu diesen Neubaukosten hätten zudem der Abriss, der Umzug der Schule und allenfalls notwendige und teure Provisorien in Baracken mit eingerechnet werden müssen. Da hinterfrage ich ein bisschen den Stand des Wissens vom Berichteschreiber, zudem er uns ja keine fundierte Zahlen liefert!
Dass Asbest in den Wellplatten des Hallendaches war, das ist kein Geheimnis. Aufgrund der Anregung aus der Bevölkerung, sowie der Tatsache, dass Solarelemente auf das Dach kommen, hat die Kommission die Kosten für diese, aber auch für weitere Anliegen in den bestehenden Schulhäusern (nicht vergessen z.B. die wichtigen Anliegen der Vereine) aufgenommen, eingerechnet und der Gemeindeversammlung vorgelegt. Dass die Dachkonstruktion verstärkt werden muss, wurde nie von der Kommission bestritten, aber das musste ja zuerst auch geprüft werden. Auch diese „Mehrkosten“ sind im Kredit einberechnet gewesen.
Fakt ist: Die Baukosten wurden vom Stimmbürger gutgeheissen, während dem ganzen Umbau konnte der Schulbetrieb aufrecht erhalten werden, es sind keine Unfälle passiert, und die Lehrerschaft und Schüler haben ein wirklich schön buntes Schulhaus erhalten. Ich wehre mich dagegen, wenn durch grossartige Behauptungen Leistungen von Gemeinderäten, Architekten, Unternehmern und Lehrer in Frage gestellt werden und pauschal alles mal schlecht hingestellt wird. Es wurden im Vorfeld seriöse Abklärungen und auch kompetente Bestandesaufnahmen gemacht, sonst hätte man der Gemeindeversammlung auch keinen gültigen Kreditantrag stellen können.
Den Seitenhieb mit den Schülerzahlen ist nachvollziehbar. In regelmässigen Abständen hat schon vor 10 Jahren unsere CVP Fragen gestellt, ein paar Jahre später die FDP und nun mischt auch noch die SVP mit. Diese Fragen sind berechtigt, jedoch haben wir – und das stelle ich auch fest – aufgrund unsere Gesetze, Ausbildungsvariationen und den stetig steigenden Anforderungen im Bildungswesen auch immer mehr Bedarf an Räumen für unsere Bildungspolitik. Ob und wie das weitergeht, kann aber Herr Bär mit jeder Garantie auch nicht genau beurteilen.
Es ist gebaut, die Kosten (keine Mehrkosten) sind entstanden und es ist vernünftiger, wenn wir in die Zukunft schauen und uns an klare Fakten halten und nicht an Vermutungen und Eventualitäten orientieren. Den Schülern und Lehrer wünsche ich viel Spass im neuen Schulhaus und danke für das Verständnis während des Umbaus.

Georges Helfenstein Mitglied Ad-Hoc Kommission Schulhaus Hagendorn

 

 
 
 
 
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