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CVP Cham - Wahlen 2010
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Thema
Schulhaus Hagendorn - Fragwürdige Behauptungen aus der Vergangenheit
Autor
Georges Helfenstein
Datum
1. September 2010
 

Im der kürzlich unter dem Titel „SVP Aktuell“ erschienenen Ausgabe listet Herr Bär verschiedene Entscheide aus der Vergangenheit auf.
Als Mitglied der Ad-hoc Kommission für die Sanierung und Neubau des Schulhauses muss ich mich aber entschieden wehren gegen verschiedene Unterstellungen.
Das Architekturbüro, die Bauleitung, der Gemeinderat von Cham und unsere Kommission haben in dieser Sache und unter schweren Bedingungen sehr gute Arbeit geleistet. Nicht zu vergessen sind die Schulleitung, Lehrer und Schulkinder, welche fast zwei Jahre mit Baulärm, Staub und Umzug von Schulräumen belastet waren. Gerade aber für Kinder ist es sicher spannend gewesen, zu schauen, wie so eine Baustelle funktioniert.
Dass die Baukosten höher ausgefallen sind, als das erste Projekt, stimmt. Herr Bär gibt selber die Antwort: Im ersten Projekt war nicht von MinergieP Eco die Rede, die Mehrzweckhalle war noch nicht Bestandteil einer grösseren Sanierung und der Umbau Trakt 2 und 1 nicht so intensiv vorgeplant.
Die Antwort, wie teuer ein Neubau gekommen wäre, ist uns Herr Bär aber schuldig geblieben. Zu diesen Neubaukosten hätten zudem der Abriss, der Umzug der Schule und allenfalls notwendige und teure Provisorien in Baracken mit eingerechnet werden müssen. Da hinterfrage ich ein bisschen den Stand des Wissens vom Berichteschreiber, zudem er uns ja keine fundierte Zahlen liefert!
Dass Asbest in den Wellplatten des Hallendaches war, das ist kein Geheimnis. Aufgrund der Anregung aus der Bevölkerung, sowie der Tatsache, dass Solarelemente auf das Dach kommen, hat die Kommission die Kosten für diese, aber auch für weitere Anliegen in den bestehenden Schulhäusern (nicht vergessen z.B. die wichtigen Anliegen der Vereine) aufgenommen, eingerechnet und der Gemeindeversammlung vorgelegt. Dass die Dachkonstruktion verstärkt werden muss, wurde nie von der Kommission bestritten, aber das musste ja zuerst auch geprüft werden. Auch diese „Mehrkosten“ sind im Kredit einberechnet gewesen.
Fakt ist: Die Baukosten wurden vom Stimmbürger gutgeheissen, während dem ganzen Umbau konnte der Schulbetrieb aufrecht erhalten werden, es sind keine Unfälle passiert, und die Lehrerschaft und Schüler haben ein wirklich schön buntes Schulhaus erhalten. Ich wehre mich dagegen, wenn durch grossartige Behauptungen Leistungen von Gemeinderäten, Architekten, Unternehmern und Lehrer in Frage gestellt werden und pauschal alles mal schlecht hingestellt wird. Es wurden im Vorfeld seriöse Abklärungen und auch kompetente Bestandesaufnahmen gemacht, sonst hätte man der Gemeindeversammlung auch keinen gültigen Kreditantrag stellen können.
Den Seitenhieb mit den Schülerzahlen ist nachvollziehbar. In regelmässigen Abständen hat schon vor 10 Jahren unsere CVP Fragen gestellt, ein paar Jahre später die FDP und nun mischt auch noch die SVP mit. Diese Fragen sind berechtigt, jedoch haben wir – und das stelle ich auch fest – aufgrund unsere Gesetze, Ausbildungsvariationen und den stetig steigenden Anforderungen im Bildungswesen auch immer mehr Bedarf an Räumen für unsere Bildungspolitik. Ob und wie das weitergeht, kann aber Herr Bär mit jeder Garantie auch nicht genau beurteilen.
Es ist gebaut, die Kosten (keine Mehrkosten) sind entstanden und es ist vernünftiger, wenn wir in die Zukunft schauen und uns an klare Fakten halten und nicht an Vermutungen und Eventualitäten orientieren. Den Schülern und Lehrer wünsche ich viel Spass im neuen Schulhaus und danke für das Verständnis während des Umbaus.

Georges Helfenstein Mitglied Ad-Hoc Kommission Schulhaus Hagendorn

Thema
«Kantonsrat entscheidet grün»
Autor
Georges Helfenstein
Datum
30. August 2010, Neue Zuger Zeitung

Ich erlaube mir, eine sonst von linker Seite oft benutzte Möglichkeit der Replik auf die Kantonsratssitzung vom 26. August zu halten.

Die für die Gemeinde Cham wichtige Vernetzungsbrücke des Lebensraumes Städtlerwald wurde von der SVP (wen wunderts), aber erstaunlicherweise auch von der alternativ-grünen Fraktion abgelehnt. Ein Projekt, welches die zerschnittene Landschaft in der Plegikurve über die neue, sechs-spurige Autobahn zumindest minimal verbindet.

Ausgerechnet die Fraktion, welche sonst mit ökologischen Themen und Vorstössen über Biodiversität glänzen möchte, hat unter anderem auch aus Kostengründen diesem Projekt nicht zugestimmt. Es wurde im Rat bereits erwähnt: Nicht überall, wo Grün draufsteht, ist auch Grün drin.

Zum Glück haben die beiden Mitteparteien CVP und FDP zusammen mit der SP in erster Lesung dem Projekt zum Durchbruch verholfen, sodass das Versprechen, welches wir in der Richtplanung gemacht haben, nun auch gehalten werden kann.

Die Stimmbürger haben ein Anrecht auf eine verlässliche Politik.

Georges Helfenstein, Kantonsrat CVP, Cham

Thema
Ruhe vor dem Sturm
Autorin
Margrit Landtwing, Kantonsrätin CVP Cham
Datum
18. August 2010, Zuger Presse

Geniessen Sie noch Ihre letzten Ferientage? Schwelgen Sie noch in sonnigen Erinnerungen erholsamer, friedlicher Tage? Machen Sie das, denn bald werden Sie wieder mit der Realität des Alltags, des Vorwahlalltags konfrontiert sein. Leserbriefe, Flugblätter, Plakate beherr-schen bald den Zuger Alltag. Kandidatinnen, Kandidaten preisen sich an, wähnen sich hier und dort Experten, wissen, wo's langgeht. Selbsternannte Bildungsparteien werden auf Pessi-mismus setzen, werden ohne Beweise aufzeigen, wo, was alles schief läuft in der Bildungs-landschaft und dabei ihre altgedienten Rezepte abgeben: Früher war alles besser. Früher wur-de noch gepaukt. Die Jugendlichen konnten besser lesen, besser schreiben, besser rechnen, ja man lernte dies noch in der Schule, heisst es. In meiner zu Ende gehenden Zeit des Politisie-rens hörte ich manches Votum, las manche Texte, die mich zweifeln lassen, ob früher wirk-lich mehr Wissen vermittelt wurde in der Schule, denn diese politisch Aktiven von heute be-suchten ja die Schule in dieser ach so guten alten Zeit.

Bei den kommenden Wahlen setze ich auf die Zuger Stimmbevölkerung, ich setze auf kriti-sches Hinterfragen sowohl von polemischen Äusserungen wie auch von allzu grossen Ver-sprechungen. Nehmen Sie sich Zeit, Kandidatinnen und Kandidaten näher kennen zu lernen und dann Ihre Wahl zu treffen.

Margrit Landtwing
Kantonsrätin
CVP Cham

Thema
Die Vernetzungsbrücke Städtlerwald bringt der Chamer Bevölkerung mehr Erholungsqualität!
Autor
Thomas Rickenbacher
Datum
4.8.10
 

Der Lebensraum im Bereich Städtlerwald ist durch die Autobahn A4 geteilt und das Städtligebiet fast vollständig isoliert. Mit der Erweiterung der Siedlungsgebiete „Cham Nord“ und der geplanten Umfahrung Cham Hünenberg, spitzt sich die Situation weiter zu.

Der Städtlerwald ist ein wertvolles, natürliches Naherholungsgebiet. Auf engstem Raum bewegen sich hier Wildtiere und Erholungssuchende. Mit dem in Bau befindendem Autobahnausbau auf 6-Spuren, erstreckt sich der asphaltierte Strassenriegel an dieser Stelle auf ca. 100 Meter.

Mit der Vernetzungsbrücke an diesem Ort, wird eine Massnahme des kantonalen Richtplanes umgesetzt, nämlich die Sicherung der kleinräumigen Vernetzung des Städtlerwaldes. Damit die bestehende Tiervielfalt im Städtlerwald in Zukunft erhalten bleibt, braucht es die direkte Vernetzung zum gegenüberliegenden Wald und in die offene Landschaftskammer auf der Nordseite der Autobahn.

Neben den Aspekten der Wildökologie geht es auch um das Landschaftserlebnis und die Vernetzung der Erholungsräume. Das unterbrochene Wanderwegnetz im Naherholungsgebiet Städtlerwald-Pfad-Oberwil wird wieder verbunden.

Die Kostenteilung von 9.831 Millionen Franken erfolgt entsprechend den Nutzbreiten der Brücke. Der Bund übernimmt 6 Meter für den bekiesten Rad-/Fussweg, der Kanton 12 Meter Naturboden für die Lebensraumvernetzung von Kleintieren.

Für die Chamer Bevölkerung bleibt zu hoffen, dass der Kantonsrat die Vorteile dieses gemeinsamen Bauwerkes von Bund und Kanton erkennt und nicht die Sparschraube anzieht. Dies hätte mit grösster Wahrscheinlichkeit die Schmälerung der Brücke zur Folge und somit auch die Schmälerung der Erholungsqualität für uns Chamerinnen und Chamer. Ich werde mich auf alle Fälle für die regierungsrätliche Variante im Kantonsrat einsetzen!

Thomas Rickenbacher
Kantonsrat CVP Cham

Thema
Nach dem Nein – Jetzt ist Initiative für das Chomer Zentrum gefragt
Autor
Andreas Georg
Datum
10.6.10
 

Am letzten Sonntag hat Cham klar NEIN zur Schliessung der Bärenbrücke gesagt. Nun könnte im Chomer Zentrum ein Stillstand drohen. Die Gewerbetreibenden und Detaillisten ziehen sich eventuell in die eigenen vier Wände zurück. Der Kanton wird die Pförtneranlagen wie geplant realisieren und die UCH vorantreiben. Der Gemeinderat wird etwas Zeit brauchen, um einen neuen Anlauf zu holen. Doch auch nach dem NEIN sind die Chancen für die Zentrumsgestaltung intakt. Die Bärenbrücke bleibt offen. Aber es steht nirgendwo geschrieben, dass wir täglich 18‘000 Fahrzeuge durchlassen müssen. Wir haben immer noch sehr viel Freiheit für die Schaffung eines attraktiven Dorfzentrums. Für mich ist diese Gestaltung abgeschlossen, wenn wir nicht mehr vom Einkaufszentrum Neudorf, vom Dorfplatz und vom Kirchenplatz, sondern vom Chomer Dorfzentrum als Einheit sprechen. Der Gemeinderat und die Verwaltung im Mandelhof haben nur einen begrenzten Einfluss auf die Zentrumsgestaltung. Die wahre Initiative für diese enorme Aufgabe muss von der Bevölkerung her kommen. Die Detaillisten, die Anwohnerinnen und Anwohner, sowie die Grundeigentümer haben jetzt die einmalige Chance, das Zepter selber in die Hand zu nehmen und ein attraktives Dorfzentrum aktiv zu gestalten. Dieser Prozess kann sehr kreativ sein. Ideen wie ein Glasdach zwischen Bärenkreisel und Papieribähnli, Vortrittsrechte bei den Zufahrten zu den Parkhäusern, zusätzliche Kurzzeitparkplätze an beim Einkaufszentrum Neudorf, eine Begegnungszone bei den Läden im Städtli usw. tönen zwar exotisch, doch wenn sie von den direkt Involvierten selber kommen, werden sie eher Zustimmung finden. Die Aufgabe ist hoch komplex. Die Chancen stehen gut. Nun muss sich eine Person finden, welche vorne hinsteht und die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Ideen zusammenbringt. Ich würde diese Herausforderung gerne anpacken, unabhängig davon, ob ich im nächsten Jahr als Gemeinderat arbeite oder mich als interessierter Bürger für unsere Gemeinde einsetze.

Andreas Georg, CVP-Gemeinderatskandidat

   
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